Mündigkeit
Ein Thema, dass mich gerade um treibt. Wir sind mündige Persönlichkeiten, keine Marionetten, keine passiven Zuschauer. Man darf Dinge in Frage stellen. Man darf auf den Schluss kommen, dass es keine zufriedenstellende Antwort gibt. Ich komme immer mehr zu der Ansicht, dass es sogar notwendig für einen festen Glauben ist, dass man Dinge in Frage stellt. Vor was hat man den Angst? Haben wir etwa Angst, dass wir Gott wegerklären könnten? Nein, dass wäre meiner Ansicht nach Kleinglaube. Ok, machen mag es Sicherheit geben, sich krampfhaft etwas einzureden worüber sie nicht mal Sicher sind. Ich will mich keiner Illusion hingeben.
Darum sollten wir mündige Persönlichkeiten sein. Gott ist immer noch größer, daran werde ich hoffentlich nichts ändern.
Ich merke, dass ich mich auch an Dinge klammere, die ich nicht Sicher weiß. Gibt es ein sicher Wissen?
Aber eines weiß ich, ich weiß mich von Gott in all meinem Denken, Fragen und Sinnen gehalten. Er dem ich alles zutraue, der will meiner Ansicht nach, dass wir mündig sind. Auf jeden Fall ließ er, dies alle Persönlichkeiten der Bibel sein. Man denke an Abraham der mit Gott um Sodom und Gomorra diskutierte. Man denke an Jakob am Jabbok und an Mose usw.
Ich denke, dass es ein besondere Tiefe beinhaltet, wenn wir solche mündige Personen sind.
Oder???

